30 km/h in der Josefstadt für alle außer Bims
Von der SPÖ Josefstadt eingebracht und Ende Juni im Bezirksparlament beschlossen: ein Antrag für Tempo 30 überall in der Josefstadt. Ausgenommen sollen Straßenbahnen sein. Nun müssen die Fachdienststellen der Stadt prüfen.
„Dies Maßnahme wird die Lebensqualität der Josefstädter*innen steigern und die Verkehrssicherheit erhöhen. Tempo 30 ist gut fürs Klima und führt zu einer Lärmentlastung für alle Anrainer*innen“, freuen sich Sanja Drazic, Klubvorsitzende der SPÖ in der Bezirksvertretung und Stefanie Vasold, Gemeinderätin und Vorsitzende der SPÖ Josefstadt.
Ausgenommen Straßenbahnen
Schon jetzt gibt es in den meisten Gassen im 8. Bezirk Tempo 30. Zukünftig soll es auch dort gelten, wo die Straßenbahn fährt. Für die Straßenbahn soll allerdings weiter Tempo 50 gelten. „Wir wollen den öffentlichen Verkehr nicht einbremsen, sondern attraktiver machen. Wenn es möglich ist, soll die Straßenbahn schneller fahren können“, so Drazic. Und ergänzt: „Das ist möglich, weil die Ampelschaltungen auf die Öffis abgestimmt sind und diese als erstes nach einer Ampelschaltung fahren können. Und es ist ein Randzeiten möglich, wenn sonst wenig Verkehr ist.“
Guter Kompromiss für mehr Lebensqualität
„Es ist für Autofahrende zumutbar in der Josefstadt generell Tempo 30 zu fahren. Die positiven Auswirkungen überwiegen aus meiner Sicht eindeutig die Ungeduld, die manche Autofahrer*innen dabei vielleicht verspüren“, sagt Stefanie Vasold.
Was dir auch gefallen könnte:
SPÖ Josefstadt unterstützt die Umgestaltung des Josef-Matthias-Hauer-Platz zum Bezirkszentrum
Verbesserungen für Fußgänger*innen, mehr Begrünung und mehr Aufenthaltsqualität werden nach 15 Jahre Diskussion, Beteiligung und Planung endlich umgesetzt
Heraus zum 1. Mai in der Josefstadt
Der 1. Mai ist mehr als ein Feiertag. Er steht für Zusammenhalt, Solidarität und Gerechtigkeit – und ist ein zentraler Tag für die Arbeiter*innenbewegung und die Sozialdemokratie.
Text
Soziale Nutzung muss erhalten bleiben!
Angesichts aktueller Entwicklungen rund um die Zukunft der betroffenen Liegenschaft am Hamerlingplatz bekräftigen wir unsere klare Haltung: „Die soziale Nutzung des Gebäudes muss auch weiterhin uneingeschränkt gewährleistet bleiben“, sagt Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der Josefstadt Dr.in Eva Krennbauer.