08.02.2022

Gedenken an die Opfer der Februarkämpfe

Die Wiener SPÖ–Bildung, der Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen und die Sozialistische Jugend Wien laden ein zum Gedenken an die Opfer der Februarkämpfe 1934.

11. Februar 2022, 18 Uhr

Im Februar 1934 haben sich sozialdemokratische ArbeiterInnen in Österreich gegen den Faschismus erhoben. Die österreichische ArbeiterInnenbewegung wurde gewaltsam zerschlagen, die Sozialdemokratie verboten. Viele ArbeiterInnen verloren dabei ihr Leben.

Während dieser Zeit war der Sozialdemokrat Dr. Otto Glöckel Präsident des Stadtschulrates. Er leitete umfassende Reformen ein. Mehr dazu hier. Am 13. Februar 1934 wurde Otto Glöckel in seinem Arbeitszimmer im Palais Epstein verhaftet, zunächst in Einzelhaft genommen und dann im Konzentrationslager Wöllersdorf festgehalten. Nach internationalen Petitionen wurde er am 29. Oktober 1934 aus der Haft entlassen. Gesundheitlich schwer gezeichnet, starb er nur wenige Monate später.

Programm:

Begrüßung:
Gemeinderat Mag. Marcus Schober, Bildungssekretär der SPÖ Wien

Es sprechen:
– Landtagspräsident Ernst Woller, Vorsitzender der Wiener SPÖ Bildung
– Dr. Gerald Netzl, Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen Wien
– Gemeinderätin Marina Hanke, BA Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen
– Gemeinderat Georg Niedermühlbichler, Bezirksparteivorsitzender der SPÖ Innere Stadt
– Rihab Toumi, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien
– Bürgermeister Dr. Michael Ludwig, Parteivorsitzender der SPÖ Wien

Musik: Gruppe Morgenrot

Die Veranstaltung wird live übertragen: http://extern.spw.at/februargedenken

 

Weitere Informationen zum Februar 1934:

12februar.at

dasrotewien.at

geschichtewiki.wien.gv.at

Was dir auch gefallen könnte:

Heraus zum 1. Mai in der Josefstadt

Der 1. Mai ist mehr als ein Feiertag. Er steht für Zusammenhalt, Solidarität und Gerechtigkeit – und ist ein zentraler Tag für die Arbeiter*innenbewegung und die Sozialdemokratie.

Soziale Nutzung muss erhalten bleiben!

Angesichts aktueller Entwicklungen rund um die Zukunft der betroffenen Liegenschaft am Hamerlingplatz bekräftigen wir unsere klare Haltung: „Die soziale Nutzung des Gebäudes muss auch weiterhin uneingeschränkt gewährleistet bleiben“, sagt Bezirksvorsteher-Stellvertreterin der Josefstadt Dr.in Eva Krennbauer.

Verpasse keine Neuigkeiten: