11.03.2026

Förderungen für Pygmalion-Theater ausgesetzt

Eine Recherche des Falter hat zuletzt schwerwiegende Fragen rund um das Pygmalion-Theater in der Josefstadt aufgeworfen. Im Raum stehen mögliche Verbindungen zu russischen Propaganda- und Einflussstrukturen – ein Vorwurf, der gerade im Kontext des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine besonders ernst zu nehmen ist.
Theater Pygmalion

Für uns war klar: Öffentliche Fördermittel müssen verantwortungsvoll eingesetzt werden und dürfen nicht in Zusammenhänge fließen, die autoritäre Narrative unterstützen oder relativieren. Deshalb haben wir uns für eine umfassende Prüfung eingesetzt und klare Konsequenzen gefordert.

Diese wurden nun gezogen: Die Förderungen für das Pygmalion-Theater wurden ausgesetzt. Die stellvertretende Bezirksvorsteherin Dr.in Eva Krennbauer und die Wiener Landtagsabgeordnete Mag. Stefanie Vasold betonen, dass es nun vor allem Transparenz und vollständige Aufklärung braucht.

„Gerade in Zeiten wie diesen ist es entscheidend, genau hinzusehen, wohin öffentliche Gelder fließen. Es braucht volle Transparenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Mitteln des Bezirks“, so Krennbauer und Vasold.

Neben der inhaltlichen Aufarbeitung stellt sich auch die Frage, wie es zur ursprünglichen Förderentscheidung kommen konnte und welche Prüfprozesse dabei angewendet wurden.

Wir werden die weiteren Entwicklungen genau beobachten und setzen uns weiterhin für Transparenz und klare politische Haltung ein.

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